Homeoffice-Pauschale: Was Selbstständige und Angestellte wissen sollten
Foto: Shixart1985 (CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)Homeoffice-Pauschale: Was Selbstständige und Angestellte wissen sollten
Nicht jeder, der von zu Hause arbeitet, verfügt über ein separates Arbeitszimmer im steuerlichen Sinne. Für genau diese Fälle gibt es die Homeoffice-Pauschale: Sie ermöglicht es, Tätigkeitstage in den eigenen vier Wänden pauschal steuerlich abzusetzen – auch am Küchentisch oder im Wohnzimmer.
Wie die Pauschale funktioniert
Für jeden Tag, an dem überwiegend von zu Hause gearbeitet wird, kann ein fester Betrag angesetzt werden, gedeckelt durch einen Jahreshöchstbetrag. Die Pauschale lässt sich unkompliziert nachweisen, da keine Einzelbelege für Strom, Heizung oder Miete erforderlich sind.
Pauschale oder häusliches Arbeitszimmer?
Wer über ein abgeschlossenes, nahezu ausschließlich beruflich genutztes Arbeitszimmer verfügt, kann alternativ die tatsächlichen Kosten anteilig geltend machen – das lohnt sich oft bei höheren Wohnkosten. Welche Variante günstiger ist, hängt von der individuellen Wohnsituation und den anfallenden Kosten ab.
Individuelle Prüfung empfohlen
Da sich Regelungen und Höchstbeträge ändern können, lohnt sich vor der Erklärung ein kurzer Check mit der Kanzlei. Wir rechnen für Sie durch, welche Variante steuerlich vorteilhafter ist.